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Freitag, 17. November 2017

Was wurde aus der Tafeltüte November 1?

Heute ist ein besonderer Tag - das Babymädchen hat heute Geburtstag 💕 Ein Jahr ist es schon her, dass sie unsere Familie vervollständigt hat und ein Leben ohne sie ist absolut nicht mehr vorstellbar. Vor allem finde ich es krass, wie schnell dieses Jahr verflogen ist. Eben noch war die Kleine kaum im Tuch zu sehen und zack, jetzt versucht sie die Welt schon auf ihren eigenen Beinen zu erkunden (mit festhalten 😏). Ich bin allerdings auch gespannt, was sich bei der Tafel jetzt für uns ändern wird. Kinder zählen nämlich bei uns erst ab dem ersten Geburtstag dazu, d. h. ab jetzt bekommen wir Tüten für 2 Erwachsene und 3 Kinder.... Ob der Unterschied sichtbar sein wird? 

Bis dahin zeige ich Euch noch fix die letzte Tafeltüte:


Es dominierten in dieser Tüte eindeutig Käse und Joghurts - von den Joghurts habe ich deshalb welche weitergegeben. Vom Käse nicht. Es ist schließlich KÄSE! 😍 Ebenfalls weggegeben habe ich das Grillbuffet, die Currywurst, einen Teil vom Obst und der Wurst. 

Mein Freund hat sich bei dieser Tüte sehr über die Balistos gefreut, die haben den Abend nicht mehr erlebt. Mein Highlight war ja das Lachs Carpaccio, was ich mir auf Brötchen mit ordentlich Rucola gegönnt habe. Lecker sag ich Euch. 


Die Backofen-Süßkartoffel habe ich mit ein paar Möhren in einer Suppe verarbeitet. (Die beigelegte Sour Creme habe ich noch im Kühlschrank liegen und wird es wohl demnächst mit Kartoffeln geben.) Die Suppe war dank Ingwer und Chili schön scharf - so mag ich das!

Auf Instagram hatte ich diesmal um Ideen gebeten, was ich mit dem Rucola machen soll. Eine der Ideen - Nudeln mit Kirschtomaten, Zwiebeln und Rucola - hat mich so angefixt, dass ich in die Küche zum kochen gegangen bin. Das Ergebnis war mega lecker. Und total easy zubereitet. Und sowohl die Kirschtomaten, als auch ein Teil des Rucolas war damit verarbeitet. 

In dieser Tafeltüte war ein Wirsing und ich hatte noch einen aus der vorherigen Tüte liegen. Es wurde also höchste Zeit den Wirsing zu verarbeiten. Zusammen mit Schupfnudeln, Crème Fraîche und viel Käse landete er im Ofen und anschließend auf unseren Tellern. Das Rezept verrate ich Euch demnächst im Blog, ich hänge gerade noch an der Einleitung fest 🙈

Die Paprikas mussten dringend weg und irgendwie hatte sich die fixe Idee von Bauerntopf in meinem Kopf verankert. Also gab es einen Bauerntopf - es hat sich niemand beschwert deswegen *g*. 



Ihr habt sicher mitbekommen, dass ich krank war letzte Woche - das erste Gericht was ich gekocht habe, nachdem ich wieder das Bett verlassen konnte, war dieser Kartoffel-Wirsing-Eintopf. Und das Rezept findet sich sogar schon im Blog, weil dieser Eintopf nämlich absolut empfehlenswert ist.

Danach ging es gesundheitlich bei mir bergauf und bei meinem Freund rapide bergab, also bin ich Hühnchen kaufen gegangen. Ein selbst gekochter Hühner-Nudel-Topf (Möhrchen aus der Tafeltüte) war das Ergebnis. 



Und zum Abschluss habe ich noch eine Schüssel Vanillepudding für Euch. Die gab es gestern Abend nur für mich! Das (eigentlich-jetzt-nicht-mehr-)Babymädchen hat sich nämlich genau gestern ausgesucht um auch krank zu werden und den ganzen Tag mit Fieber auf mir zu schlafen. Die Wohnung ist also nicht so aufgeräumt, wie ich mir das wünsche, die zu erledigenden Einkäufe für heute (Hofladenhack) sind nicht erledigt und den Geburtstagskuchen für heute habe ich gefühlt zwischen Tür und Angel gebacken. Deshalb habe ich die doppelte Menge Pudding gekocht - eine Hälfte für den Kuchen, die andere für mich. Einfach so. Und ich habe nicht geteilt!




Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 15. November 2017

Kartoffel-Wirsing-Eintopf mit Käse

Das Wochenende war mies. So richtig mies. Das lag nicht am Wetter, dem Haushalt oder anderen nervigen Dingen an denen man eh nix ändern kann, sondern schlicht und einfach daran, dass ich krank war. Kopfschmerzen, Nase zu, Husten - das volle Programm. Ich lag also das gesamte Wochenende im Bett bzw. auf der Couch und wechselte zwischen schlafen und Netflix... Die ganze Zeit wünschte ich mir dabei eine schöne heiße Suppe. Am  liebsten mit Kartoffeln und Wirsing. Aber wenn ich was selbst gekochtes haben möchte, dann muss ich allein ran (verhungert bin ich nicht, keine Sorge. Mein Freund hat mir Dosensuppe aufgewärmt und den Pizzaservice angerufen 😏).

Als ich dann wieder aufstehen konnte, ohne das Gefühl direkt wieder umzukippen, war einer meiner ersten Wege in die Küche. Wirsing und Kartoffeln sahen noch gut aus, das Abendessen war gesichert. Und weil es mir so unglaublich gut geschmeckt hat, gibt es heute direkt das Rezept für Euch. 



1 Packung Suppengrün
2 Zwiebeln
1 Kopf Wirsing
650 g Kartoffeln 
1 1/4 L Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskat
50 g geriebenen Käse (hier Gruyére)

Das Suppengrün putzen und klein schneiden, die Zwiebeln ebenfalls putzen und fein würfeln. Die Kartoffeln schälen und in ca. 1 x 1 cm große Würfel schneiden. 

Fett in einem großen Topf erhitzen. Das Gemüse zugeben und 5-7 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten (Röstaromen sind erwünscht, also nicht dauerhaft rühren!). Die Gemüsebrühe zugießen, alles aufkochen lassen und etwa 15 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen. 


Die äußeren Blätter vom Wirsing entfernen. Dann den Kopf vierteln, den Strunk herausschneiden und die Viertel zu feinen Streifen schneiden. In die Suppe geben, unterrühren und noch einmal etwa 10 Minuten kochen lassen. 

Den geriebenen Käse kurz vor Ende der Kochzeit unterrühren, damit er schmelzen kann. Mit Salz, Pfeffer und geriebenem Muskat abschmecken.



Ich muss zugeben, ich war selbst erstaunt, wie lecker dieser Eintopf geschmeckt hat. Im Endeffekt habe ich mich auch ganz fies daran überfressen. Und ich würde es sofort wieder tun! Wirsing ist einfach eine total leckere Kohlart und ich freue mich jedes Jahr im Herbst/Winter über Wirsing 💕 Mögt Ihr Wirsing auch so sehr wie ich? Kennt Ihr vielleicht auch mein Kartoffel-Wirsing-Untereinander? Das werde ich demnächst mal wieder kochen, der alte Beitrag braucht dringend neue Bilder 😏

PS: Wer möchte, kann diesen Eintopf übrigens noch mit Speck toppen. Schmeckt sicherlich sehr gut, mir reichte die vegetarische Variante allerdings vollkommen aus.
Freitag, 3. November 2017

Was wurde aus der Tafeltüte Oktober 2?

Schon wieder sind zwei sehr ereignisreiche Wochen vorbei. Mit meinem Beitrag "10 Tipps gegen Lebensmittelverschwendung" habe ich eine Reise nach Berlin gewonnen. Wir werden dort verschiedene Initiativen zur Lebensmittelrettung besuchen und ich bin schon total gespannt. Mitnehmen werde ich meine liebe Franzi - und hoffe sie ist schon genau so aufgeregt wie ich. 

Das zweite große Ereignis in den letzten Tagen war die von meinem Sohn so sehr gewünschte "Halloween-Party". Knapp zwei Wochen sprach er von fast nichts anderem und ich grübelte, was er meint. Kurz vorm 31.10. machte es klick, er wollte einfach auf süßes-oder-saures-Tour. Ich tue mich damit schwer und hatte echt Fracksausen einfach so "betteln" zu gehen. Ich habe mir deshalb Unterstützung geholt und wurde durch eine Freundin begleitet. Letztlich war die Tour total toll. So viele Menschen haben ihre Tür geöffnet, freuten sich über die verkleideten Kinder und hatten Kleinigkeiten für die Kiddies da. Insgesamt war das soviel Süßkram, dass wir wohl bis Weihnachten nichts mehr zusätzlich kaufen müssen... 

Die Tafeltüte der letzten zwei Wochen war gut gefüllt, aber irgendwie habe ich es nicht geschafft wirklich viel daraus zu kochen. 


Den Schnittlauch habe ich direkt eingefroren. Die Waffeln hat sich mein Sohn geschnappt und weggegeben habe ich Fleisch, etwas Joghurt, einen Teil vom Obst und Gemüse und das Popcorn. 

Den Graved Lachs und die Leberwurst gab es natürlich aufs Brot (ohne Foto), die Säfte hat mein Freund getrunken und die White Wheaties haben mein Freund und ich geteilt - die Packung ist leer 🙈

Zwei der frischen Tomaten und ein Teil der Paprika ist in diesen vegetarischen Burritos gelandet. Also gerollte Tortillas mit Crème Fraîche, einer mexikanisch angehauchten Füllung aus Möhre, Kidneybohnen und Mais und Salat, Tomate, Paprika. Einfach toll 💕

Für die Pastinaken hatte ich bei Instagram den Tipp bekommen, dass die im Kartoffelbrei super schmecken sollen. Ich habe es ausprobiert und war begeistert. Eine leichte Süße, die unglaublich gut mit der Sauce vom Hackbraten harmonierte. Das Rezept dafür habe ich sofort verbloggt. Und es lohnt sich definitiv das nachzumachen - auch ohne Hackbraten. 



Ein fauler Tag und trotzdem Hunger führte zu diesen Kombinationen. Die Fertignudeln hatte ich noch im Kühlschrank. Die Sorte mit Pilzfüllung hatte ich in einer der letzten Tafeltüten drin. Dazu kombinierte ich eine einfache Zwiebel-Rahm-Sauce, die ich spontan zusammen geworfen habe und etwas Chili. 

Die andere Sorte war gefüllt mit Basilikumpesto, diese war in der Brandnooz Coolbox drin. Dazu kombinierte ich die letzten Tomaten aus der Tafeltüte und etwas von dem Mozzarella. Ein wenig Mozzarella-Würzsalz dazu und fertig war das Abendessen. 



Die restlichen Pastinaken landeten in diesem Kartoffel-Wurzelgemüse-Auflauf mit Käsesauce. Wahnsinnig lecker sage ich Euch. Auch dieses Rezept habe ich sofort verbloggt. Pastinake scheint gut für meine Bloglust zu sein 😜

Die Milch aus der Tafeltüte habe ich endlich mal wieder zu meinem geliebten Dinkel-Grießbrei verarbeitet. Ich habe gleich den ganzen Liter dafür benutzt - mittlerweile essen drei grießbreiliebende Kinder mit... Da bleibt nichts über für mich, wenn ich weniger mache... 




Dieses Gericht war mal wieder reines "in den Topf werfen und hoffen". Die letzte Zucchini aus meinem eigenen Anbau, Zwiebeln, Knoblauch und die Dose Tomatensuppe aus der Tafeltüte spielten dabei eine große Rolle. Das Ergebnis hat durchaus überzeugt. Allerdings war es soviel, dass wir das gleich zwei Tage hintereinander gegessen haben. 

Eigentlich sollte es am zweiten Tag Reis dazu geben, mein Freund legte aber Veto ein - er wollte wieder Nudeln. Da der Reis aber schon fertig gekocht war, habe ich kurzerhand einen Reissalat draus gemacht. Mit Joghurt und der restlichen Paprika aus der Tafeltüte. Früher war das einer meiner liebsten Salate - zu Recht wie ich finde. Es ist kein Krümel übergeblieben. 


Zum Abschluss gab es noch eine Riesen-Pizza-Party. Dabei ist die Hefe aus der Tafeltüte im Pizzateig gelandet. Und auf den Pizzen alles was noch so da war und wir Lust drauf hatten - Wurst, Pilze, Zwiebeln, Mais... Und natürlich Käse. Wenn man schon 1 kg Mozzarella bekommt, muss der natürlich eingesetzt werden! 

Tatsächlich ist am Ende nur Teig für eine Pizza übergeblieben. Daraus habe ich am nächsten Morgen noch Pizzaschnecken für meinen Freund gemacht. Der auf Arbeit dann wieder einige neidische Blicke ertragen musste 😄 Das lag bestimmt am Mozzarella, den ich auch bei den Schnecken nicht zaghaft benutzt habe ....


Und weil das herzhafte bisher doch eindeutig übermächtig ist, gibt es noch was süßes zum Schluss - einen Apfelmuskuchen mit Walnüssen und Streuseln. Ich habe den schon einmal gebacken vor 2-3 Wochen und diesmal etwas am Rezept rumgebastelt. Leider schmeckte mir die erste Version etwas besser. Dabei wollte ich doch die Fotos machen, um das Rezept zu verbloggen. Ich überlege mal noch, wie ich das jetzt mache. 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Hackbraten mit Kartoffel-Pastinaken-Püree

Eines der wenigen Gerichte - neben nackten Nudeln - die hier immer gehen, ist Hackbraten. Mein Freund LIEBT Hackbraten. Allerdings stehe ich massivem Fleischkonsum mittlerweile recht kritisch gegenüber, deshalb kaufe ich fast nur noch im Hofladen oder alternativ Bio-Fleisch ein. Dieses Fleisch ist natürlich deutlich teurer als das Discounter-Billigfleisch und deshalb KANN es das gar nicht oft geben. 

Um so erfreuter war mein Partner, als ich endlich nach monatelangem Betteln (seine Version) nachgegeben habe und Hackfleisch für einen Hackbraten eingekauft habe... Geplant war das Ganze eigentlich für Sonntag Mittag, langes Ausschlafen und akuter Hunger gefolgt von Aufbackbrötchen sorgten allerdings dafür, dass dieser Plan sich nach hinten verschob. Aber als Abendessen ist dieses Gericht auch nicht zu verachten. 



Der Star des Abends - ein Hackbraten !


Für den Hackbraten:

1,5 kg gemischtes Hackfleisch
3 große Zwiebeln
2 Eier
1 kleine Tasse Milch (ca. 125 ml)
1 kleine Tasse Semmelbrösel 
1 TL Senf
1 EL Tomatenmark
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
1 EL Paprikapulver edelsüß

Die Zwiebeln schälen und fein raspeln. Dann alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gut miteinander verkneten. In einer Pfanne Öl erhitzen, den Hackbraten erst von der einen Seite ca. 5-8 Minuten anbraten. Dann umdrehen und von der anderen Seite ebenfalls 5-8 Minuten anbraten. 

Den Hackbraten in eine ofenfeste Form umfüllen, diese zu 2/3 mit Wasser füllen und dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 2 Stunden backen. Zwischendurch immer mal wieder mit dem Wasser übergießen. Sollte der Hackbraten zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken und fertig backen. 

Ohne Sauce, ohne mich ...


Die Sauce mache ich immer aus dem Kochwasser des Hackbratens. Dafür den Hackbraten aus dem Wasser nehmen und auf eine Servierplatte legen. Die Flüssigkeit durch ein Sieb geben. 

15 g Butter in einem Topf schmelzen, 15 g Mehl dazu und bei niedriger Temperatur unter Rühren etwas anbraten. Dann die abgegossene Flüssigkeit und 1/2 Becher Schlagsahne dazu geben. Alles einmal aufkochen. Sollte die Sauce zu dick sein, noch etwas Wasser (alternativ Brühe oder Wein) zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Gibt´s noch was dazu?


Aber na klar doch. Traditionell gibt es bei uns Kartoffelbrei und Erbsengemüse zum Hackbraten. Allerdings, warum nicht mal mit den Traditionen brechen? Das Erbsengemüse muss ja nun nicht unbedingt sein und der klassische Kartoffelbrei kann sicher etwas Pep vertragen - Vorhang auf für das Kartoffel-Pastinaken-Püree.

4 große Kartoffeln
3 Pastinaken
1/2 Becher Schlagsahne
50 g Butter
etwas frisch geriebenen Muskat

Die Kartoffeln und Pastinaken schälen und klein würfeln. In Salzwasser ca. 20-25 Minuten gar kochen. Das Kochwasser abgießen. Die Sahne und die Butter zugeben und alles fein stampfen. Mit etwas geriebenem Muskat abschmecken. 

Fantastisch. Ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein. Das Kartoffel-Pastinaken-Püree hat einen leicht süßen Touch durch die Pastinake. Das harmoniert ganz wunderbar mit der Sauce. Für mich war dies ein gelungenes Sonntagsessen und schreit geradezu nach Wiederholung. 


Donnerstag, 26. Oktober 2017

Kartoffel-Wurzelgemüseauflauf mit Käsesauce

Dieser Beitrag enthält Produktwerbung für den Schweizer Käse Gruyére!

Vorgestern veröffentlichte Yvonne ein Rezept für Kartoffel-Brokkoli-Gratin mit Schinkenwürfeln. Das klang gut. Sehr gut sogar. Tatsächlich so gut, dass ich im Geiste direkt meinen Kühlschrank und die Vorratskammer durch ging. Ich hatte alles im Haus dafür, also so grundsätzlich. Ich habe nämlich die kalorienreduzierten Produkte ihrer figurfreundlichen Version durch die kalorienlastigeren "Originale" ersetzt 😁 Und Brokkoli hatte ich nicht im Haus, dafür aber noch Pastinaken und Möhren. 


800 g fest kochende Kartoffeln 
3 Pastinaken
8 Möhren
2 Zwiebeln
1 TL Butter
1 EL Mehl
300 ml Milch
75 g Kräuterfrischkäse (ca. 1/2 Packung)
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
100 g Gruyère

100 g Speck- oder Schinkenwürfel (optional)

Die Kartoffeln schälen und in ca. 1x1 cm große Würfel schneiden. Die Möhren und Pastinaken ebenfalls schälen und in ähnlich große Würfel schneiden. 

Salzwasser aufkochen, die Kartoffelwürfel dazugeben. Nach 10 Minuten die Möhren- und Pastinakenwürfel dazugeben und weitere 10 Minuten kochen. Dann das Gemüse abgießen und vom Kochwasser 200 ml auffangen. Das Gemüse in eine Auflaufform füllen. 

Die Zwiebeln schälen und fein schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln mit einer Prise Zucker darin glasig andünsten. Das Mehl zugeben und kurz unter Rühren mit braten. Dann mit der Milch ablöschen. Den Kräuterfrischkäse unterrühren und mit dem Gemüsekochwasser verdünnen. Alles aufkochen und ca. 5 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. 

Den Gruyère fein reiben. 30 g in die Sauce geben und schmelzen lassen. Dann die Sauce mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Die Sauce über das Gemüse geben und vorsichtig vermischen. Den restlichen geriebenen Käse darüber streuen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C für etwa 20 Minuten überbacken. 


Die Speck- bzw. Schinkenwürfel sind optional. Wenn Ihr sie mit im Essen haben wollt, dann einfach mit den Zwiebeln anbraten und den Rest wie oben beschrieben. Alternativ könnt Ihr sie auch einfach braten und dazu reichen (so habe ich es gemacht, weil mein Partner keinen Speck oder Schinken isst) oder ihn komplett weglassen. 

Und wo wir schon bei Partner sind: Mein Freund ist ja nunmal ziemlich mäkelig - leider eine Tatsache. Ich hatte Kritik befürchtet, weil es schon wieder was vegetarisches gab. Weil Pastinake drin war. Weil es keine Spaghetti Bolognese war. Ihr wisst sicher was ich meine. Während der ersten Portion musste ich mich dann mit dem Babymädchen hinlegen, weil sie echt durch war und nur noch weinte. Sie schlief recht fix ein, ich stand wieder auf und fragte ihn "möchtest du noch was essen?" Er: "Ich bin so voll, hab drei Portionen gegessen!" Erst da registrierte ich die fast leere Auflaufform 😃 Wenn das nicht für dieses Gericht spricht, was dann? 





Der Gruyére für den Auflauf wurde mir übrigens zur Verfügung gestellt, damit ich beim Schweizer-Käse-Blogevent von Food, People, Places zum Thema #cheeselovers mitmachen kann. Ich würde ihn aber immer wieder auch selbst kaufen. Ich LIEBE Käse in allen erdenklichen Formen und Gruyère rangiert auf meiner persönlichen Hitliste ziemlich weit oben 😍 



Freitag, 20. Oktober 2017

Was wurde aus der Tafeltüte Oktober 1?

Ich hatte in den letzten Tagen wieder sehr interessante Diskussionen zum Thema Containern. Ich würde das in meiner momentanen Situation nicht machen, aber was ich von meinen Bekannten erfahren habe dazu, empfinde ich als sehr erschreckend. Deshalb direkt eine Frage zu Beginn: Wollt Ihr dazu auch mehr wissen? Soll ich diesem Thema mal einen eigenen Blogpost widmen? Mich interessiert Eure Meinung sehr.

Die letzte Tafeltüte ist wieder sehr voll gewesen, seht selbst:


Abgegeben habe ich dieses Mal einen Teil der Wurst, die Bratwürste, einen Teil des Joghurts und den Salat. Die Pfannkuchen waren mit Pflaumenmus gefüllt und am Freitag meine Mahlzeit - ich bin nämlich die Einzige hier, die Berliner mit Pflaumenmus mag... Die kleinen Schokoriegel haben wir uns nebenbei gegönnt. Die Quiche Lorraine hatte ich an einem Tag als Mittagessen (ohne Beweisbild), sie war ok. Die Toppas würde ich nicht kaufen aufgrund des Herstellers, aber aufgegessen haben wir sie dennoch 😋 Die Pizzabrötchen und die Aufbackbrötchen gab es zum Abendbrot bzw. zum Frühstück. Ihr merkt vielleicht - viel zum Kochen blieb da nicht über. 

Dieses nicht sehr fotogene Gericht wurde inspiriert durch mein Rezept für Bauerntopf. Da ich kein Hackfleisch im Haus hatte, rührte ich zum Schluss eine Dose Bohnen und eine Dose Mais unter. Außerdem hatte ich noch eine Zwiebel mit reingemacht - lecker! Ich nenne es mexikanisches Kartoffelgulasch 😏

Der Blumenkohl wurde mit den Zucchinis und ein paar Möhren aus dem Vorrat zu Blumenkohl-Möhren-Curry. Das Rezept habe ich schon seit 2014 im Blog und ich sollte es wirklich öfter kochen. Das Gemüse war perfekt auf den Punkt - ein Genuss sag ich Euch.



Ich weiß nicht, ob Ihr es bei Instagram gelesen habt - die Krabbelgruppe ist umgezogen. Die bisherigen Räumlichkeiten stehen bis auf weiteres nicht mehr zur Verfügung, deshalb habe ich mich mit ein paar Mamas zusammengetan um eine Alternative zu finden. Natürlich backe ich auch weiterhin. Zum Einstand gab es einen leckeren Joghurt-Kirsch-Kuchen basierend auf diesem Rezept

Die Veggiebratwurst lud mich quasi dazu ein, sie mit Kartoffelbrei und Sauerkraut zu servieren. Ich muss allerdings zugeben, dass sie ziemlich durchgefallen ist im Geschmackstest. Mit meinem selbstgemachten Tomatenchutney war es ok, mit Ketchup auch, pur so gar nicht. 


Wenn der Mann die Kinder mit einer Idee ansteckt, dann gibt es bei uns Eierkuchen. Glücklicherweise liebe ich sie ebenfalls, sodass mich das nicht weiter störte. Die sind aber auch einfach zu lecker. Verarbeitet habe ich einen Teil der Eier und der Milch. Und die Marmelade aus dem Vorrat enthielt ebenfalls Tafel-Kiwi und -Äpfel. Allerdings von vor ewig 😁

Die Pilze aus der Tafeltüte wollte ich ganz unaufwändig verarbeiten. Deshalb habe ich sie klein geschnitten, mit Zwiebel und Knoblauch angebraten, einen Schuss Sahne hinein und Nudeln dazu. Fertig war das Abendessen. Und mein skeptischer Freund hatte die größte Portion 😔


Und zum Schluss: ich habe die Kürbissaison in meiner Küche eingeläutet (ich weiß, ich bin spät dran). Zusammen mit Schafskäse, den letzten Eiern aus der Tafeltüte, Yufkateig, Schwarzkümmelsamen und Chili landete mein Butternutkürbis als Kürbis-Börek auf dem Tisch. Ich musste nicht teilen. Selbst schuld, wenn die wüssten, was sie verpasst haben 😄


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

Freitag, 13. Oktober 2017

Zu gut für die Tonne - 10 Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Mit meinem Blog zeige ich Euch regelmäßig, dass Lebensmittel die "im Müll landen" noch lange nicht für die Tonne sind. Die Lebensmittel die ich von der Tafel bekomme, dürfen meist nicht mehr verkauft werden - sei es, weil die Packung defekt ist, das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist oder Obst und Gemüse Druckstellen oder Schönheitsfehler haben. Essbar ist das alles noch. 

Die meisten Lebensmittel werden aber nicht durch Industrie und Handel weggeworfen, sondern in Privathaushalten. Fast jedes 8. Lebensmittel, das wir kaufen, landet in der Tonne. In Zahlen sind das etwa 235 € pro Person pro Jahr. Um es einmal bildlich darzustellen: zwei vollgepackte Einkaufswagen PRO JAHR. Das ist einfach traurig. 


Gegen diese Verschwendung setzt sich die Initiative "Zu Gut für die Tonne" des Bundesministeriums für Ernährung ein und sammelt unter dem Hashtag #Restezauber momentan Rezepte zur Resteverwertung. Da beteilige ich mich natürlich gern mit ein paar Tipps für weniger Lebensmittelverschwendung und einem leckeren Rezept für Ofengemüse (dafür ganz nach unten scrollen):



Ganz profan beginnt das Thema schon beim Einkaufen. Spontankäufe, Fehlkäufe, Lustkäufe - alles Gründe für Dinge die sich ansammeln, nicht aufgebraucht werden und im Müll landen könnten. Deshalb am besten voraus planen. 


Tipp 1: Wochenpläne erstellen 


Ich selbst tue mich damit sehr schwer, weil ich durch die Tafeltüte meist schaue, was zuerst verarbeitet werden muss. Natürlich könnte ich dennoch einen Wochenplan erstellen und planen, was ich wann verarbeite - bei mir hapert es schlichtweg an der Zeit. Wochenpläne finde ich aber grundsätzlich ganz fantastisch, im Netz gibt es dazu schöne Vorlagen.


Tipp 2: Einkaufsliste schreiben


Geht niemals ohne Einkaufsliste einkaufen und haltet Euch an Eure Liste. Das schützt vor Fehl- und Spontankäufen die dann auch aufgebraucht werden müssen. In dem Zusammenhang übrigens ganz wichtig:


Tipp 3: Niemals hungrig einkaufen gehen! 


Wer hungrig einkaufen geht, ignoriert jede Einkaufsliste. Glaubt mir, ich mache diesen Fehler viel zu oft. Dann kaufe ich mir im Laden eine "Kleinigkeit" um den Hunger damit in Schach zu halten. Und letztlich habe ich dann bis abends keinen Hunger mehr und im schlimmsten Fall fällt das Abendessen, für das man eigentlich einkaufen war, komplett aus. Alles schon gehabt und nicht wirklich empfehlenswert. 


Tipp 4: Regelmäßig die Vorräte kontrollieren. 


Ich vergesse oft, was ich noch alles in der Speisekammer stehen habe. Dann bin ich unsicher ob noch z.B. Speisestärke im Haus ist und nehme sicherheitshalber eine Packung mit, kostet ja nicht viel. Mittlerweile habe ich 3 Packungen Speisestärke im Haus und ich weiß nicht wie das passieren konnte *seufz*. Auch im Kühlschrank kann schnell etwas verloren gehen. Geöffnete Packungen deshalb immer nach Vorne stellen. Neu gekauftes nach hinten räumen und ältere Sachen zuerst verarbeiten. 

Tipp 5: Richtig Lagern


Die richtige Lagerung von Lebensmitteln ist essenziell um weniger wegzuwerfen. Die optimale Lagerung jedes einzelnen Lebensmittels zu beschreiben, würde allerdings den Rahmen dieses Posts sprengen (ich denke, diesem Thema werde ich in Zukunft noch einen eigenen Beitrag widmen). Deshalb beschränke ich mich auf ein paar Basics. Ich empfehle Euch allerdings, Euch wirklich mal mit dem Thema auseinanderzusetzen. 

Heutzutage besitzt ja nahezu jeder Haushalt einen Kühlschrank und somit die Möglichkeit Milchprodukte, Wurst, Obst und Gemüse zu kühlen. Doch nicht jedes Lebensmittel gehört in den Kühlschrank - Kartoffeln beispielsweise werden darin süß, Tomaten geschmackslos und Brot altert schneller. Außerdem ist es nicht überall im Kühlschrank gleich kühl, am kältesten ist es über dem Gemüsefach, deshalb gehören hier Wurst, Fisch und Fleisch hin. Am wärmsten ist es in den Seitenfächern, hier werden Ketchup, Eier und ähnliches aufbewahrt. 

Auch bei frischen Lebensmitteln die nicht gekühlt werden müssen oder dürfen, ist Vorsicht geboten. Einige Obst- und Gemüsesorten wie z. B. Apfel, Banane und Mango reifen nach. Dafür produzieren sie das Gas Ethylen. Obst und Gemüse das in der Nähe liegt, altert ebenfalls schneller, wenn es mit dem Gas in Berührung kommt - also getrennt lagern. 


Soviel zur Vorbeugung. Doch was tun, wenn es "zu spät" ist? In diesem Falle erst mal keine Panik. 



Tipp 6: Es heißt "mindestens haltbar bis" und nicht "sicher tödlich ab"


Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nur ein MINDESThaltbarkeitsdatum. Es bezeichnet den Tag, bis zu dem die herstellende Firma garantiert, dass Geschmack, Konsistenz etc. in vollem Umfang gegeben sind. Da die Firmen natürlich auf Nummer sicher gehen wollen, ist dieser Tag eher eine Weile früher angegeben. Das bedeutet im Klartext ALLE Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdatum können meistens auch nach diesem Datum bedenkenlos verzehrt werden. Verlasst Euch einfach auf Eure Sinne - wenn das Produkt noch gut riecht und gut aussieht, dann wird es auch noch gut schmecken. Ihr verzehrt ja schließlich auch keinen Joghurt, auf dem eine dicke Schimmelschicht ist, nur weil das MHD noch nicht erreicht ist 😉. Lest zu dem Thema auch gern nochmal meinen Beitrag: Das Mindesthaltbarkeitsdatum.


Tipp 7: Obst und Gemüse verwerten


Der Hauptgrund Obst zu entsorgen, sind braune Stellen. Dabei ist es grundsätzlich kein Problem, aus solchem Obst noch leckere Sachen zu zaubern. Aus Äpfeln beispielsweise kann man feinstes Apfelmus (ein)kochen. Aus den meisten Obstsorten kann man leckere Chutneys und Marmeladen kochen. Ganz zur Not kann man alles zusammen mit etwas Zucker in einen Topf werfen und Kompott kochen, dazu Milchreis oder Grießbrei - perfekt.

Eine weitere Idee ist, solches Obst zu verbacken. Für Bananenkuchen und Bananenbrot müssen reife Bananen verwendet werden, sonst schmeckt es nicht so gut. 



Im August habe ich weiche Aprikosen in einem Kuchen verarbeitet - beim Backen wird das Obst sowieso weich, den Unterschied merkt man also überhaupt nicht. 




Ähnlich wie für Obst, gilt auch für Gemüse, dass das Aussehen nicht alles ist. Schrumpelige Kartoffeln machen sich super als Pellkartoffeln oder Kartoffelbrei. Schrumpelige Paprika schmecken gekocht genauso gut wie knackige (die beim kochen eh weich werden..). Ganz zur Not kann man in einer Suppe alle Sachen verstecken, die nicht mehr schön aussehen. Dafür schimmlige Stellen und Druckstellen großzügig weg schneiden und dann erst verarbeiten. Im Zweifel das Ganze noch pürieren. 


Eine geniale Idee um Gemüse zu verwerten ist übrigens Ofengemüse, dafür gibt es weiter unten noch ein Rezept 😉


Tipp 8: Brot verwerten


Brot ist auch schnell mal so trocken, dass man es pur kaum noch essen mag. Solches Brot kann man noch a) Rösten und genießen b) klein schneiden und als Croutons in Salat oder Suppe essen oder c) klein mahlen zu Semmelbrösel. 

Ganze Brötchen/Baguettes vom Vortag benetze ich großzügig mit Wasser und backe sie im Ofen bei 200 Grad noch einmal 5-8 Minuten auf. Die Backwaren schmecken dann wieder richtig gut, fast schon ein bißchen erschreckend. 


Tipp 9: Milchprodukte verwerten


Milchprodukte sind mit die haltbarsten Lebensmittel die ich kenne. Joghurt, Quark und Co. sind teilweise noch Monate (!) nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ohne Einschränkungen genießbar.

Zur Verwertung machen sich Muffins und andere Backwaren super. Bei den meisten Rührkuchen kann man in den Rezepten die Milchprodukte relativ beliebig austauschen, es sollte nur eine ähnliche Konsistenz haben. Also statt Joghurt saure Sahne nehmen, statt süßer Sahne Milch oder statt Mascarpone Quark. Joghurt mit Geschmack kann solchen Rezepten auch mal den richtigen Pfiff geben, beispielsweise hatte ich mal einen Rhabarberkuchen mit Haselnussjoghurt gebacken - himmlisch sage ich Euch! 


Tipp 10: Wenn Du es nicht mehr möchtest, schau ob jemand anders mag


Bevor Sachen im Müll landen, kann man als letzte Möglichkeit noch versuchen, die Sachen in regionalen Gruppen bei Facebook oder über örtliche Kleinanzeigen zu verschenken. Es gibt immer Menschen die extrem aufs Geld schauen müssen und daher die "zu verschenken" Anzeigen im Auge behalten. 


Und jetzt noch ein tolles Rezept zur Verwertung von Gemüse(resten)


Ofengemüse ist perfekt um schrumpeliges Gemüse oder Gemüsereste zu verarbeiten. Hier hatte ich bereits ein Rezept für Ofengemüse mit Kürbis und Möhren verbloggt. Heute habe ich eine mediterrane Version mit viel Knoblauch dabei. Das Gemüse kann natürlich mit dem variiert werden was im Haus ist, aber lasst bloß den Knoblauch nicht weg!



500 g Kartoffeln
2-3 Paprikaschoten
1 Packung Pilze (ca. 200 g)
150 g Tomaten - etwa 3-4 große oder eine Packung Cherrytomaten
1 Packung festen Fetakäse (200 g)
1 Zwiebel
6 Knoblauchzehen
je 1/2 TL getrockneten Thymian, Oregano, Basilikum und Majoran
1 EL Paprikapulver
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Die Kartoffeln schälen, waschen und in Spalten schneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Kartoffeln darin etwa 5 Minuten unter Schwenken anbraten. 

Das restliche Gemüse putzen, die Paprikas würfeln, die Tomaten halbieren oder vierteln (je nach Größe), die Zwiebel in Ringe schneiden und die Knoblauchzehen komplett lassen. Den Fetakäse würfeln. Das Gemüse mit den Kartoffeln und dem Käse in eine Auflaufform geben. 

Die Gewürze darüber verteilen und alles durchrühren. Mit gut Olivenöl begießen (ca. 100-150 ml) und dann bei 200°C für etwa 30 Minuten im Ofen backen, evtl. zwischendurch umrühren. Fertig. 

Wie gesagt am Gemüse kann man durchaus nach Lust und Laune ergänzen. Ich hatte noch zwei kleine Mini-Zucchini mit untergebracht, Aubergine kann ich mir sehr gut vorstellen in der Kombination oder Lauch. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.