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Donnerstag, 15. Februar 2018

Blumenkohl-Möhren-Curry

Heute habe ich eines meiner Lieblingsgerichte, wenn es mal schnell gehen soll - ein Blumenkohl-Möhren-Curry. Bei uns ist es immer relativ scharf, weshalb mein Partner regelmäßig am meckern ist. Das liegt aber daran, dass ich eine recht scharfe Currymischung verwende - wenn Ihr eine mildere Variante verwendet, brennt es natürlich nicht so 😏 



Für 4 Portionen: 

1 Blumenkohl
6 Möhren
2 Zwiebeln
1 EL Curry
1/2 TL Zucker
Salz n. B. 

Basmatireis n. B. 

Die Zwiebel häuten, halbieren und in längs in Streifen schneiden. Die Möhren putzen und in feine Scheiben schneiden. Die Röschen vom Blumenkohl abschneiden und waschen. 

Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln zugeben, mit dem Zucker bestreuen und auf niedriger Stufe glasig andünsten. Die Möhren dazu geben und ebenfalls kurz mitdünsten. Dann den Blumenkohl dazu geben, das Curry darüber geben und mit ca. 300 ml Brühe aufgießen. Ca. 10-15 Minuten köcheln lassen. 

Parallel dazu den Basmatireis kochen (hier meist 1 - 1 1/2 Tasse/n Reis, je nach Hunger). 

Wenn der Reis fertig ist, ist auch das Curry fertig. Die Möhren und der Blumenkohl sollten noch knackig sein. Zum Schluss noch einmal mit Salz und evtl. Pfeffer abschmecken. 

Ich liebe dieses Gericht einfach. Es ist auch leicht abwandelbar, zum Beispiel in dem man statt Brühe Kokosmilch benutzt. Oder Joghurt/saure Sahne untermischt. Für eine (noch) schärfere Variante kann auch noch etwas Chili mit spielen. Oder der Blumenkohl wird durch Brokkoli ersetzt - diesen aber erst kurz vor Garende zugeben, er wird sonst zu matschig. 




Ich persönlich bevorzuge Basmatireis dazu, das ist aber jedem selbst überlassen. Ob anderer Duftreis (z.B. Jasminreis) oder ganz normaler Langkornreis - die Hauptsache es schmeckt EUCH! 
Sonntag, 11. Februar 2018

Djuvec-Reistopf (mit Fleisch)

Mein Freund liebt Djuvec-Reis mit Cevapcici. In Berlin ist er damals immer mit seiner Oma zum Jugoslawen um die Ecke gegangen und hat genau dieses Gericht bestellt. Mich konnte es leider gar nicht locken - zu knobilastig. Ich weigerte mich die Cevapcici auch nur zu probieren. Doch dann habe ich sie zum ersten Mal selbst gemacht. Mit wenig Knoblauch und trotzdem voller Geschmack! Mein Freund war glücklich. 

Nun wollte ich dieses Glück wiederholen und für uns Djuvec-Reis kochen. Weil aber im Tiefkühler noch Schweinegeschnetzeltes lag (Bio-Ware, herunter gesetzt gekauft), dachte ich mir, das kann man doch sicher kombinieren. Ich bastelte also einen Djuvec-Reistopf mit dem Schweinegeschnetzeltem (Geflügel wird sicher auch gehen). 



500 g Geschnetzeltes (hier Schweinegeschnetzeltes)
300 g Reis
2 Paprika (hier Spitzpaprika)
200 g Erbsen (hier Tiefkühlerbsen)
180 g Ajvar
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
600 ml Wasser
Salz, Pfeffer

Fett in einem großen Topf erhitzen. Das Geschnetzelte darin portionsweise anbraten und herausnehmen. Zur Seite stellen. 

Die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln und in den Topf geben (evtl. noch einmal etwas Fett dazu). Etwas Zucker darüber geben und auf niedriger Stufe unter Rühren glasig andünsten. Die Paprika putzen, ebenfalls fein würfeln und zu der Zwiebel-Knoblauch-Mischung geben. Unter Rühren etwa 3-5 Minuten mit braten. Den Reis zugeben und ebenfalls kurz mit braten. 

Das Fleisch wieder in den Topf geben und mit dem Wasser ablöschen. Das Ajvar unterrühren, Salz und Pfeffer dazugeben und aufkochen lassen. 15 Minuten mit Deckel auf niedrigster Stufe köcheln lassen. Die (aufgetauten!) Erbsen dazu geben, umrühren und noch einmal mit Deckel 5 Minuten ziehen lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und genießen. 

Und konnte ich mit meiner Djuvec-Reispfanne punkten? Ganz klares NEIN! Wie konnte ich mich nur erdreisten den heißtgeliebten Djuvec-Reis abzuwandeln. Feinsäuberlich wurde jedes Stück Fleisch aussortiert (und von mir gegessen - wir wollen ja nichts verkommen lassen). Seufz.... Ich hoffe, Ihr habt nicht solche Mäkler zuhause. 



PS: Wenn Ihr das Geschnetzelte weg lasst, habt Ihr ganz fantastischen Djuvecreis zu dem Cevapcici ganz toll passen 😉



Freitag, 9. Februar 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Februar 1?

Folgt Ihr mir eigentlich bei Instagram? Obwohl Instagram bei mir regelmäßig Frust hervor ruft (ein natürliches Wachstum ist kaum mehr möglich, followertechnisch stagniere ich seit etwa einem Jahr auf knapp unter 8k) liebe ich dieses soziale Medium wegen meiner Follower! Nirgends sonst ist die Resonanz auf Beiträge so groß wie dort. Hier zeige ich die Tafeltüte zuerst, hier zeige ich, was ich draus gekocht habe und hier freue ich mich auch immer über Ideen, Vorschläge und natürlich Kritik. 

Warum ich das erzähle? Weil ich in den letzten zwei Wochen durch Instagram etwas ausprobiert habe, was ich ohne nicht getan hätte... Neugierig was das war? Dann lest die Tafelzusammenfassung 😁


Zuerst einmal die komplette Tüte. Mir fällt gerade auf, dass noch einiges davon im Vorrat liegt. Unter anderem ein Großteil vom Süßkram und die Aufbackbrötchen. Weiter gegeben habe ich einiges vom Joghurt und einen Teil vom Obst/Gemüse. 

Direkt am ersten Abend habe ich aus akuter Kochunlust den fertigen Crepeteig zubereitet. Das Fazit war niederschmetternd: es schmeckte überhaupt nicht. Meine selbst gemachten Eierkuchen spielen da in einer ganz eigenen Liga. Vergleichbar ist das nicht. Vor allem kann man die Crepes gar nicht so dünn ausbacken, wie die Leute in entsprechenden Verkaufsständen wie z. B. auf dem Weihnachtsmarkt. Deshalb werden sie viel zu dick. Und nicht mal mit Marmelade und Co. wird es erträglich... 

Die Berliner haben wir direkt genascht - sie waren mit Erdbeermarmelade gefüllt. Glücklicherweise, denn Pflaumenmus mögen meine Kids gar nicht. Allerdings blieben dann doch welche über und die habe ich versucht als Auflauf zu verarbeiten. Die in Scheiben geschnittenen Berliner wurden mit den geputzen Erdbeeren und einer Milch-Ei-Mischung im Ofen gebacken. Geschmeckt hat mir das allerdings überhaupt nicht. Das Ei war viel zu penetrant. Da muss ich dann nochmal herum probieren. So war das nix. 

Der Blumenkohl aus der letzten Tafeltüte wurde mit einem Teil der Möhren zu einem Curry verkocht. Und obwohl ich mit einem Becher saurer Sahne die Schärfe etwas abmildern wollte, hat mein Mann wieder geweint 🙈

Vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber echt lecker - die Schweineschnitzel aus der vorherigen Tafeltüte (mittlerweile locker 3 Wochen über MHD) habe ich angebraten und mit Salat und Ketchup auf Brötchen serviert. Echt gut war das. Am Ende haben die Kinder sich beschwert, dass es zu wenig war oO 

Diesen Kritharaki-Salat mit Hackfleisch liebt mein Mann extrem. Leider mache ich ihn nicht sehr oft, weil ich beim ersten Mal zubereiten schwanger war und ihn nicht essen mochte. Diese Abneigung hat sich irgendwie erhalten... Weil er aber so Lust drauf hatte, habe ich mich erweichen lassen (und gleichzeitig die Paprikas aus der Tafeltüte verarbeitet). Ich habe sogar probiert! Ist gar nicht so schlecht 😊


So jetzt aber zu meiner Instagramgeschichte - ich hatte Schweinerippenbraten in der Tafeltüte und wusste beim besten Willen nicht, was ich damit machen soll. Mein Partner isst kein Schweinefleisch, Braten erst recht nicht und nix vom Knochen... Weitergeben hatte nicht geklappt und nu saß ich da. Auf Instagram kam dann der Vorschlag einfach Pulled Pork draus zu machen. Na Mensch, das steht doch eh schon ewig auf meiner "Ausprobierliste". Den Knochen habe ich so sparsam wie möglich abgeschnitten, dann das Fleisch im Slowcooker zubereitet nach diesem Rezept. Dazu habe ich aus dem lila Spitzkohl aus der Tafeltüte einen Krautsalat gemacht und Laugenbrötchen gebacken. Mega lecker sag ich Euch. Absolute Wiederholungsgefahr. Ich glaube Schweinefleisch darf ich in Zukunft gar nicht mehr weggeben - mein Freund der nämlich weder Schweinefleisch noch BBQ-Sauce isst, liebt Schweinefleisch in BBQ-Sauce XD


Der Wiener Boden für diese Himbeer-Joghurt-Torte war in der Tafeltüte drin. Normalerweise gebe ich sowas weiter, aber diesmal hatte ich sofort eine Vision von rosa-weißem Traum vor Augen. So konnte ich das restliche Frosting von den Einhorncupcakes verarbeiten. Die Füllung hat leider nicht ganz so geklappt wie erhofft, aber geschmeckt hat es trotzdem (eine Joghurtschicht mit Gelatine fest gemacht und eine Himbeerschicht mit rotem Wackelpudding). 

Gegessen habe ich sie übrigens mit meinem Mädels - wir versuchen uns nämlich einmal die Woche zum Frühstück zu treffen. In Woche eins gab es die Torte, in Woche zwei ein Bananenbrot. Ich liebe es Besuch zu haben 💕



Diese Tomatensauce war eine Resteverwertung vom feinsten - angegangene Tomaten, etwas Paprika und halb verschrumpelte Zucchini aus der Tafeltüte. Was solls, im gekochten Zustand sieht man das nicht mehr und es schmeckt super. 

Im Kühlschrank lag noch der Blumenkohl herum. Der wurde mit einem weiteren günstig gekauften Blumenkohl zu leckerer Suppe verarbeitet. Ich liebe Blumenkohlsuppe ja über alles 😍





Und zum Abschluss habe ich hier noch das Abendessen von vor zwei Tagen. Im Kaufland hatte ich günstig einen Brokkoli mitgenommen. Zusammen mit den Möhren aus der Tafeltüte habe ich die One-Pot-Pasta mit Möhren und Brokkoli noch mal gekocht. Und wenn ich überlege, wie sehr ich mit mir gehadert habe, dieses sehr einfache Rezept im Blog zu veröffentlichen ... Wie heißt es so schön: Wer schreibt, der bleibt. Nicht wahr? 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 7. Februar 2018

Blätterteigrolle mit Spinat-Feta-Füllung

Aus meiner "der Kühlschrank muss dringend leerer werden"-Aktion (Ihr erinnert Euch sicher) habe ich noch dieses Rezept für die Blätterteigrolle mit Spinat-Feta-Füllung liegen. Ich bin zwar unsicher, ob dafür wirklich ein Rezept nötig ist, aber auch hier steht es Euch natürlich frei, es als reine Anregung zu nehmen 😏

Die Aufgabe war den frischen Spinat von der Tafel zu verarbeiten. Alternativ funktioniert das natürlich auch genauso gut mit Tiefkühlspinat. Diesen lasst aber vorher bitte auftauen. Außerdem hatten sich diverse Rollen Blätterteig, Strudelteig und Co. angesammelt. Diese mag ich sehr, aber was hab ich davon, wenn ich sie im Kühlschrank horte, statt sie endlich zu benutzen. 



1 Packung Blätterteig (Kühlabteilung)
1/2 Packung frischer Spinat, alternativ etwa 150 g aufgetauter TK-Spinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Prise Zucker
Salz
Fetakäse
1 Ei
50 ml Milch

Den Spinat waschen, verlesen und etwas klein schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe pellen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel dazugeben und mit einer Prise Zucker bestreuen. Für etwa 3 Minuten glasig andünsten. Dann den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf niedriger Stufe die Flüssigkeit etwas verkochen lassen (bei TK-Spinat ist da mehr, bei frischem nicht ganz so viel). 

Den Blätterteig ausrollen. Den Spinat in einer Linie auf dem Blätterteig verteilen, dabei genug Platz nach oben, unten und zu den Seiten lassen. Den Fetakäse nach eigenem Ermessen darauf krümeln und dann den Blätterteig aufrollen. Das Ei mit der Milch verquirlen und den Blätterteig damit einstreichen. Für 25 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Backofen backen. 

Ich gebe zu, ich war etwas besorgt. Der Spinat sah nicht mehr so toll aus, der Blätterteig war 3 Monate über dem Mindesthaltbarkeitsdatum, der Fetakäse lag angefangen seit 3 Tagen im Kühlschrank ... Sicherheitshalber habe ich niemand anderem was abgegeben von der Blätterteigrolle. Ok, das war nur eine Ausrede. Ich wollte nämlich nicht teilen. Die war viel zu lecker 😆 Aber verratet mich bitte nicht ok? 

Die Blätterteigrolle ist übrigens recht schnell gemacht. Das war mein Glück - länger als in der Küche stand ich danach an meinem Fotoset und habe versucht diese blöde Blätterteigrolle irgendwie ansprechend fotografiert zu bekommen. Am Ende hatte ich an jedem Bild etwas auszusetzen (zu hell, zu dunkel, zu komisch, zu irgendwas) und habe entnervt aufgegeben. Wenn Ihr Tipps habt, wie man Blätterteigrolle ansprechend fotografiert bekommt, lasst mir doch bitte einen Kommentar da. 
Sonntag, 4. Februar 2018

Szegediner Gulasch

Mittlerweile ist es schon wieder etwas her, dass wir dieses unglaublich leckere Szegediner Gulasch gegessen haben, dass Ihr auf dem Bild seht. Und so schnell wird es das auch nicht wieder geben, denn dieses Gericht ist etwas besonderes. Ein Festessen! Nichts was ich alltäglich kochen möchte. Es ist nämlich auch alles andere als günstig...


In der Vergangenheit habe ich natürlich auch schon so manches Mal Discounterfleisch verwendet für Gulasch. Aber das Fleisch darin bleibt dennoch irgendwie zäh und unangenehm - egal wie lange man es kocht. Dieses Mal war ich im Hofladen und habe jeweils 750 g Gulaschfleisch von Rind und Schwein gekauft. Das waren mal eben 15 € (!!). Aber der Geschmack war himmlisch. Das Fleisch war so zart, dass es im Mund zerfallen ist. 

Doch was braucht ein gutes Gulasch noch? Meiner Meinung nach: ZWIEBELN! Jede Menge davon. Tatsächlich habe ich mal gehört, dass man Zwiebeln und Fleisch im Verhältnis 1:1 in Gulasch packen sollte. Ganz so viel ist es bei mir nicht geworden, aber nur, weil ja auch noch Sauerkraut in den Topf passen muss. Übrigens ist so ein Gulasch auch eine feine Resteverwertung für nicht mehr so schöne Tomaten und Paprikas. Die kann man einfach mit unterrühren und durch die lange Kochzeit ist nix mehr zu sehen von ehemals unschönen Stellen. Und gerade weil es soviele Variablen gibt bei Gulasch, kann ich Euch heute nur ein ungefähres Rezept geben. Da könnt Ihr dann abwandeln, so wie Ihr es möchtet. 

1,5 kg Gulaschfleisch (hier halb/halb Rind und Schwein)
750 g Zwiebeln
1 Packung mildes Sauerkraut 
Butterschmalz, alternativ anderes Fett
1-2 Paprikas (optional)
1-2 Tomaten (optional)
1 EL Tomatenmark (optional)
Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver
200 g Saure Sahne

Zuerst die Zwiebeln abziehen und in Würfel schneiden. Das Gulaschfleisch durchgucken, größere Stücke kleiner schneiden - am Ende sollten alle Stücke ungefähr die gleiche Größe haben. 

Butterschmalz in einem Topf erhitzen. Die Fleischstücke portionsweise darin rundherum anbraten. Nicht alles auf einmal, weil dann durch das austretende Wasser das Fleisch eher gekocht als gebraten wird. Wenn alles Fleisch angebraten ist, alles wieder in den Topf geben und die Zwiebeln zugeben. Einen Teelöffel Zucker dazu und alles auf mittlerer Hitze etwa 5 Minuten braten. Das Sauerkraut zugeben und ebenfalls kurz anbraten. Salz, Paprika und Pfeffer zugeben und dann mit Wasser aufgießen, bis alles bedeckt ist. 

Die Tomaten und Paprikas waschen, säubern und klein würfeln. Das Gemüse und das Tomatenmark ebenfalls in den Topf geben und unterrühren. Alles zusammen etwa 2-3 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen. Lieber etwas länger als kürzer kochen. Und zwischendurch immer mal umrühren. 

Zum Schluss die Saure Sahne unterrühren und noch einmal abschmecken mit Salz und Pfeffer, evtl. auch noch etwas Zucker. Falls die Sauce zu dünn ist, mit etwas Mehlschwitze andicken. 

Dazu passen Salzkartoffeln, Nudeln, Böhmische Knödel oder Semmelknödel sehr gut. 


Ich muss zugeben, dass mein Freund etwas enttäuscht war, als ich das Gulasch endlich servierte. Ich hatte ihm zwar gesagt, dass es Semmelknödel dazu gibt, er hatte dennoch Böhmische Knödel erwartet. Die beiden klingen einfach zu ähnlich 🙈 Was wäre Euer Favorit als Beilage? 
Mittwoch, 31. Januar 2018

Roter Cole Slaw

Erinnert Ihr Euch noch an "Wir retten was zu retten ist!"? Das letzte Mal, dass ich  bei dieser von Susi und Sina initiierten Aktion mitgemacht habe, ist schon eine (laaaaaaaaaaaaange) Weile her. Irgendwie passte entweder das Thema nicht, oder ich hatte keine Zeit was vorzubereiten. So langsam hatte ich die Teilnahme "nur dem Namen nach" aber satt und die aktuelle Rettungsaktion rund um Kohlgerichte ist ja quasi ein Heimspiel für mich. 

Denn ich liebe Kohl. Vor allem im Winter ist es das einzig wirklich saisonelle Gemüse und wir haben hier schon unzählige Varianten probiert. Egal ob Rosenkohl, Wirsing, Grünkohl, Weiß- oder Rotkohl - ich liebe sie alle, mein Freund aber leider weniger ... Hier einen Kompromiss zu finden, mit dem alle zufrieden sind, ist da teilweise gar nicht so einfach. Am ehesten schmackhaft machen, kann ich ihm Kohl noch, wenn ich ihn mit Fleisch bzw. Hack kombiniere. Nun hatte ich auch noch einen roten Spitzkohl im Haus und der schrie einfach danach, zu einem leckeren Krautsalat verarbeitet zu werden. 

Krautsalat bekommt man ja im Laden zig verschiedene Sorten - aber selbstgemacht ist einfach noch ein bißchen besser, viel günstiger und mit einem Multischneider (Küchenmaschine) auch recht fix selbst gemacht. "Klassisch" machte ich den Krautsalat bisher nur zu Rippchen - die mein Freund wieder nicht isst. Zeit also was neues auszuprobieren: Krautsalat und Pulled Pork!



Für eine große Schüssel Krautsalat:

1 (roter) Spitzkohl, alternativ ein kleiner Weißkohl
2 Zwiebeln
2 Möhren
1 EL Zucker
1 TL Salz
1 EL neutrales Öl, hier Sonnenblume
1 EL weißer Balsamico

Den Kohl halbieren und entstrunken. Nun entweder nach und nach mit der Küchenmaschine oder per Hand klein raspeln. Die Raspel mit dem Salz vermischen und mit einem Fleischklopfer oder ähnlichem kräftig darin herumdrücken. Das sorgt dafür, dass das Kraut Saft gibt. Die Salz-Kraut-Mischung etwa 30 Minuten ziehen lassen. 

Die Möhren raspeln und untermischen. Mit Essig, Öl, Salz und Zucker abschmecken. Die obigen Mengen sind ca. Angaben. Würzt bitte so, dass es Euch schmeckt. Den Krautsalat im Kühlschrank noch einmal mindestens 2 Stunden ziehen lassen. 

Am besten ist es natürlich, wenn man den Krautsalat am Vortag zubereitet, dann hat er genug Zeit schön durchzuziehen. 

Zum Krautsalat machte ich uns Pulled Pork aus dem Slowcooker nach diesem Rezept - einzig das BBQ-Sauce selbst kochen habe ich mir erspart und lieber eine Flasche aus dem Vorrat aufgebraucht. Außerdem hatte ich Laugenbrötchen-Buns gemacht, als Grundlage nahm ich das Rezept für meine Laugenbrötchensonne, wog aber für die einzelnen Brötchen 80 g statt 40 g Teig ab. Was soll ich sagen - ein Gedicht! Die Kombination war der Hammer. Vielleicht ein wenig zu salzig, aber für mich absolut rund. Absolute Wiederholungsgefahr 😏



Und weil eine gemeinsame Aktion natürlich nicht allein bestritten werden kann, könnt Ihr bei meinen Mitrettern noch viel mehr tolle Kohlrezepte finden. Ich freue mich schon aufs Durchschauen, denn Ihr wisst ja jetzt: ICH LIEBE KOHL!

Anna Antonia - Cole-Slaw ganz einfach
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Barbaras Spielwiese - Gebackener Rosenkohl mit Gorgonzola und Walnüssen
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Brittas Kochbuch - Winterliche Minestrone
Brotwein - Grünkohl-Pesto mediteran mit Oliven und Kapern
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evchenkocht - Kohlroulade auf thailändisch
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Genial Lecker - Grünkohl mit knusprigem Schweinebauch
German Abendbrot - Zweierlei Rotkohl: Als Pickle und ganz klassisch
giftigeblonde - Rotkraut auf polnische Art
Katha Kocht! - Geschmortes Wildschwein mit Grünkohl und Kartoffeln
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Summsis Hobbyküche - Weißkohlcurry
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Unser Meating - Rote-Bete-Risotto mit Grünkohltopping


Sonntag, 28. Januar 2018

Einhorn-Cupcakes

Ist der große Einhorn-Hype vorbei? Ich denke mal, denn jetzt passiert tatsächlich ein Novum: Es ziehen Einhörner auf dem Blog ein!! Wie es dazu kam? Ganz einfach, Pinterest ist schuld. Ich saß ganz entspannt am PC und scrollte mich durch meinen Pinterest-Feed als da plötzlich Einhorn-Cupcakes auftauchten. Meine Tochter stand neben mir und kreischte plötzlich los: "DIE WILL ICH!!!!" Nachdem ich wieder hören konnte, packte ich mir die Cupcakes auf eines meiner Boards. Und jetzt zum 4. Geburtstag war es so weit: das Mittelmädchen bekam ihre Einhorn-Cupcakes. Da wir hier bereits eine riesige Tinkerbell-Torte zum vernichten hatten, gab es die als Mitbringsel in die Kita mit. 


Die Grundlage für die Einhörner sind ganz einfache Muffins. 

Für 12 Muffins:

120 g Butter
130 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
200 g Mehl
1 Prise Salz
1,5 TL Backpulver
60 ml Milch

Für das Frosting:

120 g Butter
330 g Puderzucker
rosa Lebensmittelfarbe
2 EL Milch

Außerdem:

12 Marshmallows
24 Zuckeraugen
ca. 50 g weißen Fondant
rosa Lebensmittelfarbe
3 EL Puderzucker

Zuerst habe ich die Muffins gebacken. 

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier zugeben bis alles gut miteinander verrührt ist. Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver vermischen, esslöffelweise zum Teig geben. Zum Schluss langsam die Milch dazugeben und unterrühren. 

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen, den Teig zu etwa 2/3 einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 20 Minuten backen. Abkühlen lassen. 

Als nächstes habe ich die Einhörner vorbereitet. Dies sollte definitiv etwas vorher geschehen, damit alles gut antrocknen kann. 

Den Puderzucker mit sehr wenig Wasser anrühren, so dass ein dicker Zuckerguss entsteht, mit dem man gut kleben kann. 

Etwas weniger als die Hälfte des Fondants mit der rosa Lebensmittelfarbe in einem schönen rosa-Ton einfärben. Dann etwas rosa Fondant mit etwas weißem Fondant zu einer Wurst formen, miteinander verdrillen, in der Mitte durchschneiden und daraus 2 Hörner formen. Die Schnittfläche mit Glasur einstreichen und auf den Marshmallow kleben. 

Auf jeden Marshmallow mit Glasur 2 Zuckeraugen kleben. Vom restlichen weißen Fondant kleine Stückchen abmachen, etwas rund formen und ebenfalls mit Glasur festkleben. Alles gut durchtrocknen lassen (etwa 4-6 Stunden). 


 Zum Schluss kommt natürlich noch die Buttercreme die alles zusammen hält. 

Die Butter schön luftig aufschlagen, dann nach und nach den Puderzucker zugeben und alles gut vermischen. Zum Schluss noch die Milch unterrühren. Mit der Lebensmittelfarbe in einem schönen rosa-Ton einfärben. 

Jeden Muffin mit Buttercreme einstreichen (schöner ist natürlich wenn er mit einer Sterntülle aufgespritzt wird, ich bin allerdings eine Niete mit der Spritztüte...), auf jeden Muffin ein Einhorn setzen und fest drücken. 


Ob die nun tatsächlich gut angekommen sind in der Kita weiß ich ehrlicherweise gar nicht. Mein Mittelmädchen war auf jeden Fall schwer begeistert von ihren Einhörnern und hat zwischendurch auch tatkräftig mit angepackt: Papierförmchen ins Backblech packen, Teig in die Förmchen machen, Buttercreme herstellen und Buttercreme auf die Muffins schmieren - überall war sie mit dabei. 

Mir persönlich haben die übrigens sehr gut geschmeckt. Ich hatte 24 Muffins vorbereitet und 20 Cupcakes gingen dann in die Kita mit - ich kenne ja meine Pappenheimer, da ist immer Schwund... Und ja die Buttercreme ist sehr sehr süß, aber dafür ist der Muffin nicht so süß. Zusammen ist das wirklich sehr lecker. 


Und wie ist das bei Euch? Einhörner ja oder nein?