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Freitag, 18. Mai 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Mai 2?

Hui die letzten zwei Wochen waren wirklich Wahnsinn! In der letzten Tafelzusammenfassung habe ich Euch noch erzählt, dass ein Filmteam beim Tafelgang dabei war und man waren die SCHNELL! Am Freitag gefilmt und am Dienstag danach wurde der Beitrag schon ausgestrahlt 😁 (hier könnt Ihr Euch den Beitrag noch mal anschauen, falls Ihr ihn nicht gesehen habt *klick*). Danach explodierte erst Mal mein Handy - Nachrichten, Likes, Kommentare ... Ich verbrachte den gesamten Abend und noch einen Teil des nächsten Tages damit zu versuchen allen zu antworten (ich hoffe ich habe niemanden übersehen). Zwei weitere Male lief der Beitrag danach noch und jedes Mal kamen ein paar Leute dazu. In Zahlen: Knapp 6000 Leute kamen auf Instagram dazu, ungefähr 1000 auf meiner FB-Seite und die Kommentare habe ich nicht gezählt. Ich sage an dieser Stelle noch einmal DANKE für die vielen lieben Worte die ich bekommen habe! 

Und jetzt genug Vorworte - wir haben noch eine aktuelle Tafelzusammenfassung 😏 !



Weggegeben habe ich aus dieser Tüte relativ wenig, die Bananen, ein wenig Wurst, die Quarkriegel und ein bißchen Joghurt. Spannend finde ich, dass der Basilikum noch immer lebt - er bekommt voraussichtlich heute noch einen größeren Topf und dann schau ich mal, ob ich den noch länger durch kriege. Normalerweise hat Basilikum eine Halbwertszeit von 4 Tagen bei mir, dann wächst er nur noch knusprig 😂

Direkt gekocht habe ich die One-Pot-Pasta mit Möhre und Brokkoli (schon spannend zu kochen, wenn man dabei gefilmt wird 😎). Ich glaube die Entscheidung war goldrichtig, mittlerweile haben mich einige Nachrichten erreicht, dass sie nachgekocht wurde und sie geschmeckt hat. 

Das Brot zeige ich ja nie - ich möchte es nicht auf den Boden legen. Dabei waren letztes Mal allerdings 2 Baguettes. Eines davon habe ich aufgeschnitten, aus den Tomaten einen Salat mit Zwiebeln gemacht und alles zusammen zu wundervollen Bruschetta verarbeitet. Das war sowas von lecker, ich hoffe direkt, wir haben heute wieder Baguettes dabei 😏 




Das andere Baguette (und die Brötchen die wir nicht geschafft haben), habe ich zu Paniermehl verarbeitet. Ich habe sie einfach gut trocknen lassen, etwas zerkleinert und dann durch die feine Reibe meiner Küchenmaschine gejagt. Die Brösel waren etwas größer als erwartet, aber als Panade waren sie perfekt. Wir hatten nämlich zur Feier von Papas Geburtstag ein 3-Gänge-Menü. Der Blumenkohl aus der Tafeltüte hat da auch eine Rolle gespielt - er ist in der Vorsuppe gelandet... 

Als Hauptgang hatten wir dann gerösteten Blumenkohl, Kartoffeln und Schnitzel. Die Schnitzel waren mit dem eben erwähnten selbst herstellten Paniermehl paniert. Was waren die lecker! 



Zum Nachtisch gab es dann noch kleine Schokoküchlein mit flüssigem Kern. Aber irgendwie hatten die nicht so ganz hingehauen, die waren noch etwas sehr flüssig... Ob ich die nun zu kurz gebacken hatte oder ob die Tafelschokolade die ich drin versteckt hatte schuld war - wer weiß das schon 😂

Besser waren da auf jeden Fall diese Erdbeer-Rhabarber-Muffins die ich für den Spielplatz gebacken hatte. Den Rhabarber hatte ich im Angebot gekauft und die Erdbeeren waren aus der Tafeltüte und mussten dringend verarbeitet werden... Geschmeckt haben die Muffins so gut, dass ich sie direkt verbloggt habe. 



Den grünen Spargel aus der Tüte hatte ich etwas lange liegen lassen. Er war dann schon recht matschig und teilweise war auch schon Schimmel erkennbar. Statt ihn zu entsorgen habe ich die Stellen großzügig abgeschnitten, den Spargel klein geschnitten und mit Hack, Tomaten und Nudeln ein Essen draus gekocht. 😏

Der kleine Weißkohl landete in dieser veganen Kohlpfanne. Drauf gekommen bin ich, weil eine Leserin meinte, sie hatte eine solche Inspiration mal bei mir gesehen und gönnt sich das jetzt regelmäßig. Eigentlich gehört noch Créme Fraîche dazu, die hab ich aber schlichtweg vergessen. Es schmeckt aber auch so sehr gut. 




In diesem Salat habe ich ein paar der nicht mehr so knackigen Paprikaschoten aus der Tafeltüte versteckt. Durch die knackigen Gurken und die frischen Tomaten hat man das aber gar nicht so wirklich mitbekommen. Mir hats geschmeckt und sonst hat auch keiner gemeckert. 

Richtig gut fand ich ja die Kabanossi-Suppe. Pur isst die hier niemand und ich dachte "was hab ich zu verlieren". Das Ergebnis war dann aber sowas von lecker, dass ich kaum teilen wollte. Und verbloggt habe ich das ganze auch direkt. Hat die eigentlich schon jemand nachgekocht? 





Recht unspektakulär sieht dieser Auflauf aus. Drin versteckt sind Kartoffeln, Kohlrabi und Möhren, eine Frischkäsesauce und überbacken ist das ganze mit Cheddar. Als Grundlage habe ich mein Rezept für Kartoffel-Wurzelgemüseauflauf. Allerdings überlege ich seitdem, ob das nicht eigentlich schon wieder ein eigenes Rezept ist bei den ganzen Änderungen. Was meint Ihr?

Auch im vom Mann heiß geliebten Kritharakisalat mit Hackfleisch habe ich ein paar der nicht mehr so knackigen Paprika verwendet. Ganz ehrlich - das merkte man null. Ich habe aber gemischt mit ein paar frisch gekauften. 




Und zum Abschluss habe ich noch mal den Basilikum beerntet (wie gesagt, der lebt ja noch ✌) und den Tomate-Mozzarella-Nudelsalat mit frischem Basilikum zubereitet. Und weil die Balsamicocreme leer war, habe ich einen hochwertigen Balsamicessig genommen, den ich mal in irgendeiner Genussbox hatte. Man war der Salat lecker 😍 Ich schätze, im Rezept werde ich demnächst auch noch eines der Bilder ergänzen. Die finde ich echt gut geworden. 



Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Sonntag, 13. Mai 2018

Kabanossi-Suppe

Eigentlich sollte es am Freitag ganz entspannt einen Salat mit den restlichen Brötchen vom Frühstück geben. Dann war ich auf Pinterest unterwegs und BÄM da war das Rezept für Kabanossi-Suppe und ich schmiss den Plan um. Diese Suppe sah einfach sowas von lecker aus und in der letzten Tafeltüte waren tatsächlich Kabanossi drin gewesen. Für mich klang das nach Einladung - die restlichen benötigten Zutaten habe ich (fast) immer auf Vorrat da, dem abendlichen Suppengenuss stand also nichts mehr im Weg. 


4 Kabanossi (hier 2 normale und 2 mit Käse) oder andere geschmacksintensive Würste
2 Zehen Knoblauch
1 Zwiebel
1 Dose Tomaten natur stückig
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
2 Paprika (egal welche Farbe, hier waren es rote)
500 ml Gemüsebrühe
1 Becher Crème Fraîche (150 g)
Salz, Pfeffer, Paprika 

Zuerst den Mais und die Bohnen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Die Kabanossi in Scheiben schneiden und in einem großen Topf in Öl gut anbraten.  Die Zwiebeln und den Knoblauch putzen, klein würfeln, zu den Wurstscheiben geben und ca. 1-2 Minuten mit dünsten. 

Mit der Gemüsebrühe und den Tomaten ablöschen. Die Paprika waschen, klein würfeln und zusammen mit dem abgetropften Gemüse zufügen. Mit 1/2 TL Salz, 1/4 TL Pfeffer und 1 TL Paprikapulver würzen, alles gut verrühren und mit Deckel bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen. 

Zum Schluss die Crème Fraîche zufügen, alles verrühren und evtl. noch einmal abschmecken. 



Mein Mann hat die Kabanossi rausgesammelt, weil er sie nicht mag - leider. Den Rest der Suppe fand er aber lecker. Ich hatte unvorhergesehenerweise dann natürlich sehr viel Wurst, aber es ist am Ende kein Krümelchen übrig geblieben 😏 Wenn Ihr also Kabanossi-Liebhaber im Haus habt, ist diese Suppe absolut etwas für Euch!! 


Donnerstag, 10. Mai 2018

Erdbeer-Rhabarber-Muffins

Ich liebe den Frühling - erwähnte ich das schon mal? Endlich ist die olle Kohlzeit vorbei. Ja gut, ich liebe Kohl und den gibt es hier ganz freiwillig regelmäßig. Aber es ist so schön, dass das kulinarische Angebot endlich wieder breiter wird. Angefangen mit dem Bärlauch (dem ich nicht widerstehen kann) und meinem geliebten Spargel haben nun auch endlich Rhabarber und Erdbeeren ihren großen Auftritt. Und alle so HOORAAYY 😉 

Erst letztens unterhielt ich  mich mit meinen Mädels über Rhabarberkuchen und seitdem quälte mich der latente Rhabarberhunger. Als wir uns dann für morgens auf dem Spielplatz verabredeten war es um mich geschehen - ich kaufte noch fix etwas Rhabarber. Dazu kombinierte ich die Erdbeeren aus der Tafeltüte und machte uns Muffins daraus. Auf dem Spielplatz sind ganze Blechkuchen ja eher unpraktisch... 


250 g Rhabarber
250 g Erdbeeren
175 g Butter
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Zucker
4 Eier
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Für die Streusel:

50 g kalte Butter
100 g Mehl 
75 g Zucker

Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillezucker ca. 5-10 Minuten schaumig schlagen. Die Eier nach und nach zugeben (jeweils etwa 1 Minute verrühren). 

Den Rhabarber und die Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, nach und nach unter die Butter-Zucker-Mischung rühren und zum Schluss die Früchte unterheben. 

Eine Muffinform fetten oder mit Muffinförmchen bestücken. Ca. 1 - 1 1/2 EL Teig pro Förmchen einfüllen. 

Die Zutaten für die Streusel miteinander verkneten. Die Streusel dann über den Muffins verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für etwa 20-25 Minuten backen. 


Die Muffins waren wundervoll - schön saftig, sauer und süß. Dennoch haben wir nicht alle geschafft, ich hatte etwas großzügig geplant 🙈 Die letzten Muffins hatte ich dann an andere Besucher des Spielplatz verschenkt. Eine Rückmeldung dazu habe ich leider nicht mehr erhalten, aber ich hoffe natürlich, dass es geschmeckt hat. 
Freitag, 4. Mai 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Mai 1?

Die heutige Tafelzusammenfassung kommt etwas arg verspätet. Heute hatte sich noch einmal ein Filmteam angekündigt, um mich beim Tafelgang zu filmen. Zusätzlich war die Nacht aber irgendwie Mist - die Kleine war mehrmals wach und ich konnte dann schlecht wieder einschlafen. Irgendwie kommt immer alles auf einmal... Wann der Beitrag genau gezeigt wird, kann ich übrigens nicht sagen. Voraussichtlich in nächster Zeit, genauere Angaben gibt es nicht, weil das wohl recht spontan entschieden wird. Wir gucken uns das ganze dann am Ende wieder in der Mediathek an, ne? 😉

Aber genug von Möchtegern-Fame, ich habe da ja noch eine Tafeltüte zu zeigen. Also auf gehts:


Weggegeben habe ich die frischen Salate, die Kekse und ein bißchen Obst. Viel war es nicht, aber wie heißt es so schön: Kleinvieh macht auch Mist. 

Im Kühlschrank habe ich noch immer die Salzheringe liegen, weil ich nicht wirklich weiß, was ich damit anfangen soll. Gedanken mache ich mir bei den Heringen bzgl. der Haltbarkeit übrigens überhaupt nicht - einsalzen wird schon seit hunderten Jahren zur Haltbarmachung genutzt. 

Bevor ich mich an die Verarbeitung der Sachen aus der aktuellen Tafeltüte widmete, habe ich erstmal den Kühlschrank leer gekocht. Ich hatte nämlich Geburtstag und habe einen großen Topf Chili con Carne gekocht. Das Suppengemüse aus der vorherigen Tüte und die letzten Möhrchen landeten komplett im Chili. 

Und was wäre ein Geburtstag ohne Kuchen? Ich verarbeitete direkt die Schokolade aus der Tafeltüte zu diesem mega leckeren schokoladigen Schokoladenkuchen. Der ist übrigens glutenfrei. Falls man mehr für sich möchte, lohnt es sich vielleicht, das zu betonen. 


Ein paar der Bananen habe ich direkt in diesem Bananenbrot versteckt. Das macht sich mittlerweile quasi schon fast allein, so oft, wie ich das schon gebacken habe. Aber es ist auch echt immer wieder sowas von lecker... Die Reste vom Kuchen habe ich abends noch mit Freunden geteilt, es war also absichtlich etwas viel. 

Das restliche Chili habe ich übrigens als Pizzaschneckenfüllung verwertet. Etwas Käse dazu, ab in den Ofen und fertig war das Mittagessen am Samstag. Es lohnt sich einfach, immer eine Portion selbstgemachten Pizzateig im Kühlschrank stehen zu haben. 





Das auch bei mir nicht immer alles funktioniert, habe ich mit meiner Erdbeer"torte" eindrücklich bewiesen. Geplant war ein Biskuitboden mit Erdbeerfüllung (die frischen Erdbeeren von der Tafel waren auch mit drin). Im Endeffekt rutschte aber alles auseinander und da war nix mehr mit Torte. Ich füllte alles in eine große Schüssel, rührte durch und servierte es als Dessert in kleinen Schalen. Geschmeckt hat es fantastisch, aber die Optik ... Naja, aus Fehlern lernt man. 

Schnell weiter zu schönen Dingen. Den ersten Spargel der Saison zum Beispiel. In einem unglaublich leckeren Spargel-Kartoffel-Gratin kam der wunderbar zur Geltung. Das war so gut, dass es direkt verbloggt wurde. Ich empfehle das sofortige Nachkochen. Die Spargelsaison endet schneller als man eigentlich will ... 



Und direkt nochmal Spargel, allerdings auf einer Pizza. Mit Creme Fraiche als "Sauce" und überbacken mit Cheddarkäse - einfach genial. Solltet Ihr ebenfalls schnellstmöglich ausprobieren. 


Dieser Bratreis ist eine Kombination aus "zuviel Reis gekocht" und Kühlschrank leer. Möhrchen und Zwiebel hatte ich selbst gekauft, der Porree war aus der Tafeltüte und der Räuchertofu lag schon seit 2 Monaten in meinem Kühlschrank. Das Ergebnis war spitze. Und kommt der Teller, den ich von Freunden zum Geburtstag bekommen habe, nicht einfach super zur Geltung? 

Dann hatten wir noch Fischstäbchen. Auf klassisch mit Kartoffelpü hatte ich keine Lust, also habe ich uns Fischstäbchen-Burger gebaut. Reduzierte Brötchen, reduzierter Salat, im Angebot gekaufte Fischstäbchen und selbst gemachte Remoulade (mit Joghurt aus der Tafeltüte). Fertig. Lecker!






Die Milch aus der Tafeltüte wurde übrigens zu Grießbrei. Nur irgendwie wollte diesmal keiner und meine recht großzügige Planung ging voll nach hinten los. Normalerweise sind die Kinder begeisterter... Nun ja, am nächsten Tag habe ich halt Grießbreipfannkuchen draus gemacht. Und ich hab es nicht geschafft, davon ein Bild zu machen. Da waren die Kids nämlich Feuer und Flamme für 😏

Und dann war da noch der Hokkaido-Kürbis. Die habe ich zu meinen geliebten Kartoffel-Kürbis-Würfel vom Blech verarbeitet. Dazu gab es einen Feldsalat mit Paprika und Zwiebelchen. Geil. Die Kombination und überhaupt. Und ich musste nicht teilen!! 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 2. Mai 2018

Miniklöße mit Lauch-Pilz-Sauce

Die Idee für dieses Gericht habe ich bei Was du nicht kennst gesehen und war sofort begeistert. Lauch und Pilze bekomme ich aktuell fast in jeder Tafeltüte. Die Kombination von beidem schmeckt - das weiß ich spätestens seit der Käsesuppe 2.0. Also was kann schon schief gehen? Einzig die Gnocchi hätte ich jetzt speziell dafür kaufen müssen und das wollte ich nicht. Deshalb habe ich aus dem Kloßteig (ebenfalls Tafel) kleine Miniklöße gemacht. Natürlich kann man die auch selber machen. Oder Kartoffeln, Nudeln oder eben Gnocchi dazu kombinieren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


1 Packung Fertigkloßteig (alternativ andere Beilage siehe oben)

2 Stangen Lauch
1 Packung Champignons
1/2 Packung Schmelzkäse Sahne
1 EL Mehl
2 EL Butter
Salz, Pfeffer
1 Zehe Knoblauch
250 ml Milch

Den Kloßteig in eine Schüssel geben und gut durchkneten. Wasser in einem breiten Topf erhitzen, Salz dazu geben und aufkochen lassen. Aus dem Kloßteig kleine Klöße mit etwa 4 cm Durchmesser rollen. Die Miniklöße in das heiße Wasser geben, noch einmal aufkochen lassen und dann die Temperatur deutlich reduzieren, sodass das Wasser nur noch heiß ist, aber nicht mehr kocht. Wenn die Klöße an die Wasseroberfläche steigen, sind sie fertig. 

Den Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch pellen und fein würfeln. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, den Lauch, die Pilze und den Knoblauch zugeben, ein Prise Zucker darüber und alles etwa 5 Minuten anbraten. 


Die Butter dazu geben und schmelzen lassen. Dann alles mit dem Mehl bestäuben und verrühren. Die Milch angießen und alles unter Rühren aufkochen lassen. Zum Schluss den Schmelzkäse zugeben und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


So so so lecker sag ich Euch. Und dazu noch in kürzester Zeit fertig. Ich schätze eine halbe Stunde oder so. Da kann sich selbst der kochunlustigste nicht mehr rausreden. Also ab in die Küche und Soulfood kochen. Am besten am nächsten Regentag. Der kommt ganz sicher (leider...). 
Donnerstag, 26. April 2018

Spargel-Kartoffel-Gratin

Die Spargelzeit hat begonnen - leider ist der Wochenmarktspargel noch unbezahlbar für mich. Ich gedulde mich einfach noch etwas bis alle anderen die Nase voll haben und dann gibts Spargel satt. Da freue ich mich schon sehr drauf!!!

In der letzten Tafeltüte war nun aber schon ein kleiner Vorgeschmack auf die Spargelzeit. Zwei Bund (nicht mehr wirklich frischer) frischer Spargel. Mit holzigen Enden, matschigen  Spitzen - was halt keiner mehr kaufen würde. Natürlich ist solcher Spargel aber dennoch zu gut für die Tonne, einfach die Enden und ekligen Spitzen großzügig abschneiden, Spargel schälen und gut ist. Für die klassische Variante mit Sauce Hollandaise waren diese Bunde aber nicht zu gebrauchen. Deshalb bin ich kreativ geworden und habe einen mega leckeren Spargel-Kartoffel-Auflauf gebastelt. 


1 kg Spargel (2 Bund)
1 kg Kartoffeln (festkochend)
1 EL Kräuterbutter
2 EL Mehl
500 ml Milch
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer
75 g Cheddar gerieben

Die Kartoffeln schälen und in etwa 3-4 cm große Würfel schneiden. In Salzwasser etwa 10 Minuten bißfest kochen. Abgießen und zur Seite stellen.

Den Spargel schälen (im Zweifel holzige Enden und eklige Stellen großzügig abschneiden) und in 4-5 cm lange Stücke schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und den Spargel mit einer Prise Zucker für etwa 10 Minuten braten. Dabei regelmäßig umrühren. 

Die Kartoffeln und den Spargel in einer Auflaufform miteinander mischen. 

Die Kräuterbutter (normale geht natürlich auch, dann aber etwas mehr würzen) in einem Topf schmelzen. Das Mehl dazu geben und unter rühren "anbraten" (siehe Mehlschwitze machen). Die Milch zugießen und alles aufkochen. Etwa 5 Minuten köcheln lassen, damit der Mehlgeschmack verschwindet, dann mit Salz und Pfeffer würzen und über die Spargel-Kartoffel-Mischung geben. Den Cheddar darüber streuen. 

Im vorgeheizten Backofen bei etwa 180°C 20 Minuten überbacken. 


Von mir persönlich gibt es für dieses Rezept alle Daumen hoch. Das ist wahnsinnig lecker! Ich freue mich quasi schon auf den nächsten Spargel von der Tafel um das hier einfach direkt nochmal zu kochen 😏 Und vielleicht schaffe ich es dann, ein schöneres Bild zu machen. Das dieses Gericht so gut wird, hatte ich tatsächlich nicht erwartet und mir beim "Shooting" nicht soviel Mühe gegeben... 


Freitag, 20. April 2018

Was wurde aus der Tafeltüte April 2?

Es gibt so Tage, da weiß man schon im Vorfeld - die werden stressig. Heute zB. ist so ein Tag. Ich habe nämlich Geburtstag und werde heute wundervolle 33 Jahre alt (ich mag Zahlensymmetrien). Allerdings habe ich es nicht geschafft die Zusammenfassung gestern zu schreiben. Stattdessen lief ich wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung, räumte hier ein bißchen auf, packte dort etwas weg. Versteht mich nicht falsch, mein Schreibtisch sieht jetzt endlich wieder aus wie ein Arbeitsplatz und ein paar Sachen die mir schwer im Magen lagen, habe ich auch erledigt. Aber Warum zum Geier nochmal habe ich diesen Blogpost nicht gestern irgendwann dazwischen gequetscht? Ach ja, weil ich nicht schreiben kann, wenn die Kinder mich ständig ablenken *g*. So ist das halt als Mum. Drückt mir die Daumen, dass ich heute dennoch alles schaffe was ich mir vorgenommen habe und am Ende nicht winselnd in der Ecke liege, weil ich völlig durch bin 😁


Hier nun also die letzte Tafeltüte. Ich muss zugeben, dass ein Großteil der Schokolade es nicht aufs Bild geschafft hat, ich war vorher bei Freunden und habe viel dort gelassen. Schokoholiker sind dankbare Abnehmer für Hohlkörper und Co. Und von dem was Ihr im Bild noch seht, haben wir nur die Balisto, die m&ms und die Topkuss behalten - der Rest ging zu meiner Schwester und meinem Vater (ebenfalls bekennende Schokofans). Ansonsten ist diesmal gar nicht soviel weiter gezogen - die Bananen, ein Teil vom Joghurt, die Golden Toasties (weil wir noch welche haben), der Kartoffelsalat, die Orangen und etwas Wurst. Ein bißchen was liegt auch noch im Schrank, wie zB. die Buttermilch und die Valess-Schnitzel. Die werde ich dann einfach in der nächsten Woche mit benutzen. 

Die Oliven und die Tomaten habe ich in einer Frittata verarbeitet. Leider fehlen mir dazu die Bilder, mein Handy oder mein PC hat die gefressen - angeblich sind die an einem anderen Speicherort 😟 Auf Instagram hatte ich es nicht gepostet. Das ist ärgerlich grad, aber Ihr könnt ja im Rezept nachschauen, wie so eine Frittata aussieht. Diesmal natürlich mit deutlich mehr Oliven und auch das hat geschmeckt. 

Und noch ein Bild ist verschwunden und kann nicht gezeigt werden - die andere Hälfte von Tomaten und Oliven, der Eisbergsalat, die Gurke und eine Paprika aus der Tafeltüte habe ich zu einem Salat verarbeitet. Ergänzt habe ich mit etwas Käse aus dem Kühlschrank und der Mann war begeistert. Wegen der Oliven! Normal habe ich Oliven nicht im Haus, weil ich sie nicht so wirklich mag. Er allerdings liebt sie sehr ... 😅

Für den Spielplatz habe ich ein paar Waffeln mit Naturjoghurt und Cornflakes gebacken (nicht alle Cornflakes haben in die dafür vorgesehene Plastikdose gepasst, sie mussten also weg). Geschmacklich waren die Waffeln wirklich top, obwohl ich dachte sie wären etwas krosser. Das Rezept veröffentliche ich Euch demnächst auch noch, versprochen. 


Der Porree lud mich geradezu ein ihn zu meinem geliebten Lauchgemüse zu verarbeiten. Dazu gab es ein paar Pellkartoffeln und das Mittag war gerettet. Falls Ihr es noch nicht kennt, solltet Ihr dieses Rezept unbedingt mal ausprobieren. Es gehört zu meinen "All-Time-Favorites". 

Auch der Fenchel war in meinem Kopf direkt ein komplettes Gericht. Kennt Ihr die Spaghetti mit Fenchel-Sahne-Sauce schon? Das ist super fix gemacht und der Geschmack erst 😍 Ich hasse Fencheltee und hätte mir nie träumen lassen, dass ich mich mal über Fenchel freuen würde. 



Der restliche Fenchel und die übrigen Spaghetti landeten in diesen Gemüse-Bratnudeln. Außerdem habe ich einen Brokkoli verarbeitet, der noch im Kühlschrank rum lag - ich kann da einfach nicht nein sagen, wenn sie den so extrem reduzieren 😏

Die Kohlrübe habe ich in einem Eintopf verkocht. Dazu kamen Möhrchen, Brühe, Kartoffeln und die "Winzer Stangerl". Die haben mir pur nämlich nicht geschmeckt, in der Suppe waren sie deutlich besser. Allerdings habe ich den Topf nahezu allein geleert. Kohlrübe mag mein Mann überhaupt nicht. 



Ich weiß, das Foto von den gratinierten Tortellini auf Gemüsesugo ist nicht wirklich gelungen. An dem Abend hatte ich wirklich gar keine Lust auf irgendwas und war froh überhaupt noch was essbares zusammen geworfen bekommen zu haben. Drin sind eines der Suppengemüse von der Tafel, selbst eingekochte Tomatensauce aus dem Vorrat und eine Packung gekühlte Tortellini aus einer vorherigen Tüte. Und Käse - ordentlich Käse 🙈

Ein weiteres Suppengemüse habe ich in diesem Wirsingeintopf untergebracht. Ein Stück Schwarzwälder Schinken habe ich dazu angebraten und mit untergerührt. Der Eintopf wäre übrigens noch leckerer gewesen, wenn ich ihn nicht kurz vor Schluss hätte anbrennen lassen 😅



Die Kohlrouladen sind aus der Dose, ich glaube vor 2 Wochen oder so waren die in der Tafeltüte. Und bevor die Staub ansetzen in der Speisekammer, habe ich ein paar Kartoffeln gekocht und dazu die Dose warm gemacht. Es hat satt gemacht, war geschmacklich ok und ich hab wieder Platz in der Kammer. 

Zum Abschluß zeige ich Euch noch diese kleinen Kohlrabi-Möhren-Tartes in denen ein Teil der Möhren verarbeitet wurde. Oder sind es eher Quiches? Ich bin da immer unsicher bei der Bezeichnung. Auf jeden Fall war der Mürbeteig noch im Kühlschrank und sollte weg und das Ergebnis war mega lecker. Ich glaube übrigens, dass der Mürbeteig auch aus einer früheren Tafeltüte war. Der lag schon ein bißchen, war aber noch absolut top in Ordnung. In diesem Sinne keine Angst vorm Mindesthaltbarkeitsdatum 😉


Besonders toll finde ich natürlich meine neuen Untergründe, die sich allesamt auch in dieser Zusammenfassung finden. Habt Ihr sie alle entdeckt?

Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.